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Aktuelle Infos/Fotos + Weihnachtsgrüße

Wie im vorherigen Blogpost geschrieben, war tatsächlich der Zimmermann da und hat seine Arbeiten an unserem Haus beenden können. Des Weiteren waren auch die Dachdecker da und haben die restlichen Dachziegel montiert. Endlich ist unser Dach auch fertig.

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Bemusterungstermin

Am Mittwoch und Donnerstag (04.01.17/05.01.17) war unser Bemusterungstermin und die technische Baudurchsprache in Lehrte bei der Helma Eigenheimbau AG. In den zwei Tagen stand zum einen die Auswahl der Einrichtung und zum anderen die technische Baudurchsprache mit der Zeichnungsdurchsprache auf dem Plan. Auf Kosten von Helma waren wir im Hotel Median mit Vollverpflegung untergebracht.

Da wir uns in der Frage der Einrichtung schon von vornerein einig waren, war die Bemusterung schon am ersten Tag vollbracht. Die Zeichnungsdurchsprache war dafür umso Anstrengender und Nervenaufreibend. Es gab zwei kravierende Probleme, die gelöst werden mussten. Zum einen weigert sich Helma einen Bodenablauf am Kellereingang zu installieren und zum anderen sollte das Schmutzwasserrohr für das Kellerbad nicht durch die Bodenplatte geleitet werden.

Fangen wir mit Problem zwei an. Da Helma sich par tou weigerte das Schmutzwasserrohr durch die Bodenplatte zu leiten, hätte eine Hebeanlage und ein Lüfter installiert werden müssen. Dies hätte uns knappe 2000 – 4000 EUR zusätzlich gekostet. Durch die Abwägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses haben wir uns entschlossen, das Bad im Keller aufzugeben. Dafür wurde der HWR vergrößert und ein Stahl-Ausgussbecken mit Kalt- und Warmwasseranschluss eingeplant. Eine Hebeanlage wird daher nicht benötigt. Dafür haben wir eine Gutschrift in Höhe von 6100 EUR bekommen.

Auch bei Problem eins wollte Helma nicht auf unseren Wunsch eingehen. Das könnte sich aber eventuell noch ändern, da wir im Bemusterungsprotokoll folgenden Satz aufnehmen lassen haben: „Während der Bauphase sorgt der Projektleiter dafür, dass kein Wasser über die Kellertreppe in den Keller gelangt. (Abdecken oder Abpumpen)“

Ich bin echt gespannt, wie es unser Bauleiter umsetzt, da wir ja eine Bauzeit von 8 Monaten haben und es bei uns doch ab und zu stärker Regnen kann! Für die Zukunft ist eine Überdachung der Kellertreppe geplant, diese kann aber erst installiert werden, wenn das Haus schon fast fertig ist. Da wird unser Bauleiter doch öfters auf unserer Baustelle sein müssen, als nur aller 14 Tage!

Da wir uns mit unserem Haus in der Erdbebenzone 1 befinden, sind konstruktive Maßnahmen notwendig welche uns 4000 EUR kosten. Zum Glück haben wir einen Bemusterungsgutschein von 4000 EUR, wodurch die Kosten gegengerechnet werden konnten.

Zur Bemusterung kann nicht so viel geschrieben werden, da wir vom Standard nicht großartig abgewichen sind. Wir haben uns für die Sanitärobjekte von DURAVIT der Serie D-Code entschieden. Zusätzlich haben wir uns die größere Wanne von dieser Serie ausgesucht.

Unsere Doppeltür zum Wohn-/Essbereich bekommt je Tür ein Lichtausschnitt mit der Glasart „chincilla weiß“. Außerdem wird die Treppe zum Keller eine Wangentreppe mit Setzstufen, in der gleichen Ausführung wie zum OG.

Am Ende haben wir eine Nachtragssumme von -38,51 EUR, die uns sehr zum Lächeln gebracht hat und unserer Bemusterungsberaterin nicht so sehr gefallen hat! 🙂

Vermessungsunterlagen erhalten

Wie vom Vermesser angekündigt, haben wir heute die beauftragten Höhenbestandspläne erhalten. In der Mitte des Grundstückes sind es 308,52 m ü. NHN. Die Kanalsockelhöhe der Königswalder Straße liegt bei 301,76 m ü. NHN. Wie vermutet  wird keine Hebeanlage für das Bad im Keller benötigt!

Die Unterlagen wurden auch direkt zu Helma weitergesendet. Was jetzt nur noch fehlt, sind die Angaben der Nachbargrundstücke. Dafür habe ich gleich beim Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen einen Antrag gesellt, vermutlich sind die Sachbearbeiter schon im Weihnachtsmodus, denn die Bearbeitungszeit wird mit 3  bis 4 Wochen angegeben.

Glücklicherweise sind  die Informationen für einen Bemusterungstermin nicht erforderlich, sodass wir, laut Helma, bis Anfang nächster Woche einen Bemusterungstermin vereinbaren können/werden.

Vermessung durchgeführt

Am Mittwoch (23.11.) wurde das Grundstück, die Einfahrt und die Übergabepunkte des Mischwasserkanals Höhenvermessen. Die Techniker hatten wieder nur die Hälfte des Auftrags gesagt  bekommen, sodass ich noch mal beim Vermesser im Büro auftauchen musste und dies aber direkt geklärt werden konnte.  Die Ergebnisse werden uns kommende Woche übergeben.

Bei Helma wurde noch mal nach den genauen Leistungen der Vermessung angefragt, da uns nicht ganz klar war was jetzt alles dazu gehört. Am gleichen Tag haben wir auch das angeforderte Material bekommen und siehe da, die Leistungen, die ein Vermesser erbringen muss, sind die Leistungen, die auch für den Bauantrag erforderlich sind. Und wir sprechen ihr nicht nur von der Einmessung des Grundstücks, sondern auch der umliegenden Gebäude, die Eigentümereintragungen der Nachbarflurstücke oder auch Grob- und Feinabsteckung des Gebäudes. So etwas steht nicht in den geforderten Unterlagen von Helma!

Da fragt man sich was Helma bei der Planung selber macht. Wir sollen das Haus selber ins Grundstück planen und die Kosten des Vermessers müssen auch von uns getragen werden.

Abschließend kann aber gesagt werden, dass Helma nur die Höhenpläne bekommt, so wie gefordert und alle anderen Leistungen erstmal verhandelt werden müssen.

Vorarbeiten für den Bauantrag

Helma ist dafür zuständig, zur Erstellung des Bauantrags, der bei Vollständigkeit von uns beim Bauamt eingereicht wird. Dafür benötigt Helma die Katasterpläne, amtliche Lagepläne, Be- und Entwässerungspläne und ein Bodengutachten.

Wir haben mittlerweile die Stellungnahmen und Pläne der Wasserwerke Zwickau, der Stadtwerke Werdau, den Katasterplan und den Lageplan. Was bis jetzt noch fehlt ist das Bodengutachten, welches aber schon in Auftrag gegeben wurde und wir hoffen, dass die Bodenuntersuchung kommende Woche erledigt wird.

Hauseigenschaften und Hausvertrag mit Helma

Nach mehreren Terminen mit dem Helma-Berater Herrn Brandt, im Chemnitzer Unger-Park, konnten wir im August 2016 unseren Hausvertrag unterschreiben.

Unser Haus wird jetzt wie folgt gebaut:

  • Massivbauweise mit Ziegeln
  • Dachneigung: 45 Grad
  • Dachform: Satteldach
  • Dachüberstände: 30 cm
  • Haus wird vollkommen unterkellert
  • Der Keller wird als weiße Wanne ausgeführt
  • Der Keller ist standardmäßig beheizt
  • Es wird eine Nebeneingangstür zum Keller geben
  • Die Fasade wird verklinkert
  • Räume:
    • Vorratsraum (KG)
    • 2x Abstellraum (KG)
    • Heiz- und Elektroraum (KG)
    • 2x WC und Dusche (KG + EG)
    • 2x Büros (EG)
    • Wohn / Essen (EG)
    • Küche (EG)
    • 2x Kinderzimmer (DG)
    • Schlafzimmer (DG)
    • Ankleide (DG)
    • Bad (DG)
  • KfW 55 Haus
  • Rollläden mit Kurbelantrieb
  • Luft/Wasser-Wärmepumpe und Abluft-Wärmepumpe zur kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung
  • bodengleiche Dusche
  • Doppelwaschtisch im Bad
  • Schornstein für eine zukünftige Kaminnutzung
  • Treppe mit Setzstufen
  • alles weiter kann in der BLB von Helma nachgelesen werden

vertragsunterzeichnung_helma

Aller Anfang ist schwer!

Hallo liebe Leser!

Willkommen in unserem Blog „Hausbau 2017“. Auf den kommenden Seiten bzw. Beiträgen soll der Fortschritt unseres Hauses dokumentiert werden. Da man theoretisch nur einmal im Leben ein Haus baut, wurde uns von verschiedenen Leuten geraten eine Dokumentation über unser neues Traumhaus zu führen.

Wie die Überschrift schon vermuten lässt, war es nicht gerade einfach ein Grundstück und ein Hausanbieter zu finden. Aber alles der Reihe nach!

Grundstück

Nach unzähligen Grundstücksbesichtigungen haben wir im Juli das passende gefunden. Angefangen hat alles im Januar 2016. Zur damaligen Zeit haben wir ein Grundstück in Werdau – Sorge angeschaut. Dieses Grundstück hatte eine Fläche von ca. 750 m². Diverse negative Punkte, wie ein Schutzstreifen von 1,5 m Breite auf jeder Seite oder auch eine Fernwärmeleitung im hinteren Teil des Grundstück, waren für uns ein klares No Go. Als zweiter aussichtsreicher Kandidat kam ein Grundstück von ca. 990 m² in Betracht. Leider war es bei diesem Grundstück nicht möglich einen Abwasseranschluss zu bekommen und daher auch nicht für uns bestimmt.

Da wir öfters mehrere Immobilien-Plattformen durchstöbert haben, sind wir auf ein Grundstück gestoßen, welches eine Fläche von ca. 2000 m² hat. Nur ein kleiner Hinweis am Rande, wir haben uns als Richtwert eine  Größe von 1000 m² gesetzt. Daher war das Grundstück eigentlich nicht in unserem Suchraster, aber da uns die Bilder des Grundstücks gefallen haben, hatten wir beschlossen einfach mal das Grundstück zu besichtigen. Diese Entscheidung war im Nachhinein gesehen die Beste. Der Verkäufer erklärte uns, dass das Grundstück aus zwei Flurstücken ( 943 m² und 1058 m²) besteht. Auf dem größeren Flurstück ist eine massive Gartenlaube errichtet. Auf dem kleineren Flurstück stand vor sehr langer Zeit einmal ein Wohnhaus. Das Grundstück liegt auf einem Plateau, von dem man wunderbar in das Pleißental schauen kann. Umgeben von hohen Bäumen (u.a. Eschen, Kastanie und Ahorn) und einem Apfelbaum in einer Ecke des Grundstückes waren wir sehr beeindruckt. Da der Spruch „Liebe auf den ersten Blick“ doch ab und zu stimmt, war uns klar, dass wir das Grundstück haben mussten! Nach mehreren Terminen mit dem Verkäufer waren wir uns einig, dass wir das große Flurstück kaufen, wo auch später das Haus drauf gebaut werden soll und das andere Flurstück über ein Erbpachtvertrag nutzen werden.

Hausanbieter

Wir haben uns bewusst für einen Hausanbieter und gegen einen Architekten entschieden, da wir nicht die Zeit haben alle Gewerke zu koordinieren und auch nicht die Zeit haben jeden Preis jedes Gewerkes zu vergleichen. Natürlich haben wir die einzelnen Hausanbieter über das Preis-Leistungsverhältnis verglichen.

Unsere primären Anforderungen an einen Hausanbieter waren:

  • Massivbauweise
  • schlüsselfertig
  • stimmiges Preis-Leistungsverhältnis
  • mit Keller
  • KfW 55 Haus
  • Bauzeitgarantie

sekundäre Anforderungen:

  • verklinkert
  • Luft/Wasser-Wärmepumpe
  • kontrollierte Abluftanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Regenwasserzysterne mit Nutzung als Brauchwasser

Nach Durchwühlen unendlicher Anbieter, waren für uns folgende drei Hausanbieter in der engeren Auswahl:

  • Kern-Haus
  • BauUnion 1905
  • Helma Eigenheimbau AG

Mit allen drei Anbietern waren wir zu persönlichen Gesprächen.

Leider entäuschte Kern-Haus auf voller Linie, was den Service angeht. Nach dem persönlichen Gespräch und einer Hausbesichtigung haben wir vergeblich auf eine weiteres Gespräch gewartet. Welches vorher zugesichert wurde, aber aus Urlaubsgrunden der Verkäuferin nicht zeitnah stattfinden konnte. Daher war Kern-Haus aus dem Rennen und es verblieben nur noch zwei Anbieter.

BauUnion 1905 wurde uns durch Familienmitglieder empfohlen, da mit diesen gute Erfahrungen gemacht wurden.

Helma haben wir im Ungerpark, zum Tag der offenen Tür, in Ottendorf-Okrilla kennen gelernt.

Nach einem dirkten Vergleich der Hausanbieter, was den BLB, unsere Anforderungen, unsere Vorstellung vom Hausgrundriss und den Gesamtpreis beinhalten, haben wir die Vor- und Nachteile aufgeschrieben, mehrmals bespochen und darüber geschlafen. Als Ergebnis haben wir uns für Helma entschieden.