Bauantrag vollständig / Notarschreiben

Am Donnerstag war wieder ein Brief der Stadtverwaltung im Briefkasten. Da ich am Montag die Nachforderungen abgegeben hatte, wurde uns mitgeteilt, dass nun alle vollständigen Bauunterlagen vorhanden sind. Somit hat die Stadt bis zum 24.04.2017 Zeit unseren Bauantrag zu prüfen und darüber zu entscheiden.

Am heutigen Freitag, 27.01.2017 hatten wir Post vom Notar bekommen. Da endlich die Stadt auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet hat können wir nun den Kaufpreis des Grundstücks an unseren neuen Nachbaren überweisen. Was leider immer noch fehlt, ist die Grundschuldeintragung des Grundbuchamtes.

Auftrag „Bäume verschneiden“

Nachdem ich die nachgeforderten Unterlagen abgegeben habe, stand noch kurzfristig der Termin mit dem Garten- und Landschaftsbauer an.

Da wir einige Bäume verschneiden lassen wollen, mussten noch die Details geklärt werden. Da für so viel Schnittholz kein Platz auf dem Grundstück ist bzw. der Platz für die Baumaßnahme benötigt wird, lassen wir es zu den Eltern von meiner Frau transportieren. Dort kann es witterungsgeschützt gelagert werden.

  • Alle Bäume werden auf 1 m eingekürzt, mit Ausnahme an der Einfahrt. Diese werden bis zur Wurzel abgeschnitten, da sie weichen müssen.
  • Stämme werden auf 40 cm geschnitten und starke Äste werden abtransportiert.
  • Alles andere wird geschreddert und entsorgt. Wir hatten erst mit dem Gedanken gespielt, das Geschredderte zu behalten und als Mulch zu verwenden. Davon wurde uns aber abgeraten, da dadurch,
    mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, Pilzbefall auftreten kann.
  • Ein Baum gegenüber des Strommasten wird nur auf 3 m gekürzt, um darüber die Baustromleitung zu legen.
  • Außerdem wird noch ein Baum verschnitten, welcher sich auf dem unangetasteten Baumstreifen befindet. Dieser hat zwei abgestorbene Äste, welche drohen beim nächsten Sturm auf die Straße zu stürzen.

Als Ausführungszeitpunkt wurde der Februar terminiert, da der Garten- und Landschaftsbauer gerne ein schneefreies Grundstück haben möchte und das Grundstück ab 1. Februar auf uns übergeht und wir damit weisungsberechtigt sind. Laut Wetterbericht soll es ab kommender Woche wieder Plustemperaturen geben!

Nachforderung Unterlagen für den Bauantrag

Am Freitag hatten wir wieder Post von der Stadtverwaltung Werdau im Briefkasten. Leider waren da nicht so erfreuliche Nachrichten drin. Es wurden zwei Nachweise angefordert. Zum einen geht es um
das Geh- und Fahrtrecht und zum anderen über die Stellplätze, welche sich auf dem zweiten Flurstück befinden. Im Nachhinein hätte das auch vermieden werden können, in dem wir einfach unseren Grundbuchauszug und den Erbbaurechtsvertrag an den Bauantrag anhängen hätten sollen.

Aber wie so oft: hätte, wäre, könnte…

Im Grundbuch steht das Geh- und Fahrtrecht drin und da im Erbbaurechtsvertrag haben wir explizit angegeben, das Bauten zum EFH auf dem angrenzenden Flurstück errichtet werden können.

Wie schon letzten Montag war ich daher auf der Stadtverwaltung Werdau und habe die Unterlagen abgegeben.

Küche geplant

Heute haben wir unsere Küche geplant. Dazu kam Herr Marco Bloi von Ruder Küchen und Hausgeräte GmbH zu uns nach Hause. Wir haben schon vor diesem Termin gewusst, wie die Küche aufgeteilt sein soll. Auch über Farben und Materialien hatten wir uns Gedanken gemacht. Leider gab es unsere gewünschte Arbeitsplatte nicht mehr, aber wir hatten dennoch genügend Auswahl. Die Küchengeräte sind alle von SIEMENS und sollten auch ein paar Jahrzehnte halten. Hier schon mal ein paar Bilder…

Perspektive 1

Perspektive 2

Perspektive 3

Hausnummer bekommen

Wie ich im Artikel „Hausanschluss Telekom“ schon erwähnt, benötigten wir eine rechtsverbindliche Auskunft bzw. Zuweisung einer Hausnummer von der Stadt Werdau. Gestern wurde uns die Hausnummer schriftlich mitgeteilt. Wie vermutet haben wir nicht die 22 bekommen, sondern die 22 A. Ab jetzt können wir einen Anschluss bei er Telekom beantragen und außerdem auf allen Anträgen die richtige Adresse angeben.

Bauantrag erhalten, unterschrieben und abgegeben

Am Samstag, 14.01.2017, haben wir unseren Bauantrag und den Abwasserantrag von Helma bekommen. Nach Durchsicht der ganzen Unterlagen ist uns, bei dem Erhebungsbogen für das Statistische Landesamt, ein Fehler aufgefallen. Helma hat irrtümlich das Grundstück nach Zwickau versetzt, was im Bauamt Werdau eventuell nicht so gerne gesehen wird. Daher habe ich den Erhebungsbogen neu ausgefüllt und den fehlerhaften Erhebungsbogen ersetzt.

Von Helma wurden auch gleich noch der amtliche Lageplan mit   Abstandsflächen, sowie die GRZ-Berechnung und der schriftliche Teil des Lageplans erstellt. Sollte das Bauamt allerdings diese Unterlagen von einem staatlich beauftragen Vermesser verlangen, müssten wir noch mal in die Spur gehen, aber wir warten erst mal ab.

Da der Bauantrag in dreifacher Form abgegeben werden musste, haben wir auch ca. 50 Seiten unterschrieben.

Am heutigen Montag, den 16.01.2017, können wir freudig mitteilen, dass wir unseren Bauantrag im Bauamt Werdau abgegeben haben. Jetzt warten wir auf die Bestätigung und hoffen, dass keine Unterlagen fehlen und wir bald das OK für den Hausbau bekommen.

Bemusterungstermin

Am Mittwoch und Donnerstag (04.01.17/05.01.17) war unser Bemusterungstermin und die technische Baudurchsprache in Lehrte bei der Helma Eigenheimbau AG. In den zwei Tagen stand zum einen die Auswahl der Einrichtung und zum anderen die technische Baudurchsprache mit der Zeichnungsdurchsprache auf dem Plan. Auf Kosten von Helma waren wir im Hotel Median mit Vollverpflegung untergebracht.

Da wir uns in der Frage der Einrichtung schon von vornerein einig waren, war die Bemusterung schon am ersten Tag vollbracht. Die Zeichnungsdurchsprache war dafür umso Anstrengender und Nervenaufreibend. Es gab zwei kravierende Probleme, die gelöst werden mussten. Zum einen weigert sich Helma einen Bodenablauf am Kellereingang zu installieren und zum anderen sollte das Schmutzwasserrohr für das Kellerbad nicht durch die Bodenplatte geleitet werden.

Fangen wir mit Problem zwei an. Da Helma sich par tou weigerte das Schmutzwasserrohr durch die Bodenplatte zu leiten, hätte eine Hebeanlage und ein Lüfter installiert werden müssen. Dies hätte uns knappe 2000 – 4000 EUR zusätzlich gekostet. Durch die Abwägung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses haben wir uns entschlossen, das Bad im Keller aufzugeben. Dafür wurde der HWR vergrößert und ein Stahl-Ausgussbecken mit Kalt- und Warmwasseranschluss eingeplant. Eine Hebeanlage wird daher nicht benötigt. Dafür haben wir eine Gutschrift in Höhe von 6100 EUR bekommen.

Auch bei Problem eins wollte Helma nicht auf unseren Wunsch eingehen. Das könnte sich aber eventuell noch ändern, da wir im Bemusterungsprotokoll folgenden Satz aufnehmen lassen haben: „Während der Bauphase sorgt der Projektleiter dafür, dass kein Wasser über die Kellertreppe in den Keller gelangt. (Abdecken oder Abpumpen)“

Ich bin echt gespannt, wie es unser Bauleiter umsetzt, da wir ja eine Bauzeit von 8 Monaten haben und es bei uns doch ab und zu stärker Regnen kann! Für die Zukunft ist eine Überdachung der Kellertreppe geplant, diese kann aber erst installiert werden, wenn das Haus schon fast fertig ist. Da wird unser Bauleiter doch öfters auf unserer Baustelle sein müssen, als nur aller 14 Tage!

Da wir uns mit unserem Haus in der Erdbebenzone 1 befinden, sind konstruktive Maßnahmen notwendig welche uns 4000 EUR kosten. Zum Glück haben wir einen Bemusterungsgutschein von 4000 EUR, wodurch die Kosten gegengerechnet werden konnten.

Zur Bemusterung kann nicht so viel geschrieben werden, da wir vom Standard nicht großartig abgewichen sind. Wir haben uns für die Sanitärobjekte von DURAVIT der Serie D-Code entschieden. Zusätzlich haben wir uns die größere Wanne von dieser Serie ausgesucht.

Unsere Doppeltür zum Wohn-/Essbereich bekommt je Tür ein Lichtausschnitt mit der Glasart „chincilla weiß“. Außerdem wird die Treppe zum Keller eine Wangentreppe mit Setzstufen, in der gleichen Ausführung wie zum OG.

Am Ende haben wir eine Nachtragssumme von -38,51 EUR, die uns sehr zum Lächeln gebracht hat und unserer Bemusterungsberaterin nicht so sehr gefallen hat! 🙂

Hausanschluss Telekom

Um unser „Neuland“ nicht zu vergessen, benötigen wir auch einen Hausanschluss von der Telekom. Als ich heute beim Kundenservice angerufen habe, war es natürlich nicht so erfolgreich. Die Telekom benötigt für den Antrag die genaue Hausnummer. Bis jetzt gehen wir davon aus, dass wir die Hausnummer 22 bekommen, leider ist das nur eine Vermutung. Dies basiert auf der Vermutung, da auf dem Grundstück vor langer Zeit schon mal ein Haus gestanden hat. Daher habe ich heute eine E-Mail an die Stadtverwaltung Werdau geschickt und angefragt, ob es dazu einen Antrag oder Bestätigung dieser Hausnummer gibt.